Blog in der Personaldienstleistung

Blog in der Personaldienstleistung: Must-have oder Hype?

Lena Henning Information Leave a Comment

Bloggen ist „in“ – auch in der Personaldienstleistung. Die drei größten Personaldienstleister Deutschlands (Lünendonk 2018) sind dabei: Randstad, Adecco, Manpower. Themen wie das Unternehmen selbst, Bewerbungstipps, der Arbeitsmarkt sowie das Recruiting kommen zur Sprache. Wie steht es um Sie – Benötigen auch Sie Ihren Blog in der Personaldienstleistung?

Das „kann“ der Blog in der Personaldienstleistung

„Wir sind ein kleines Unternehmen, wir brauchen keinen Blog.“ Von wegen! Unter unseren BS Partnern befinden sich bereits einige Blogger (BS Blog, BS Mönke Blog, BS Hoffmann Blog, BS Frielingsdorf Blog). Weitere möchten in Kürze starten.

Der Blog gehört im Marketing zum sogenannten „Content Marketing“. Letzteres hat den Anspruch, die Zielgruppe(n) mit für sie relevanten Inhalten zu versorgen. Das bloggende Unternehmen ist mit diesen Inhalten zwangsläufig verbunden – und kann so das eigene Image in der gewünschten Community aufbauen und festigen.

Erwarten Sie von Ihrem Blog eines nicht: Ihre direkte Umsatzsteigerung (z.B. mehr Bewerber). Langfristig möglicherweise ein Nebeneffekt, ist Ihr Blog jedoch zuerst einmal Ihr Instrument für Ihre positive Bekanntheitssteigerung.

Ist Letzteres Ihr Marketingthema, passt der Blog zu Ihnen. Wie bringen Sie den Ball nun ins Rollen?

Blog-Start: „Wo ist der Wald? Ich sehe nur lauter Bäume…“

Für Ihren Blog-Start gebe ich Ihnen aus meiner Erfahrung heraus gerne die nachfolgenden Tipps:

  • IT: Wo und wie ist der Blog in Ihre Webpräsenz eingebunden? Welches Tool möchten Sie dafür ggf. nutzen? Unter Bloggern bekannt und innerhalb unserer BS Gruppe intensiv genutzt ist „WordPress“.
  • Zielgruppe(n): An wen adressieren Sie Ihre Blogbeiträge? Legen Sie unbedingt Ihre Zielgruppe(n) fest bevor Sie loslegen. Nur so haben Sie die Chance, wirklich relevante Beiträge zu verfassen, die gelesen werden!
  • Themenbereiche: Richten Sie die Themenbereiche für Ihre Beiträge auf Ihre Zielgruppe(n) aus. So geben Sie sich selbst und Ihren Lesern eine Orientierung, worum es in Ihrem Blog geht.
  • Intervall: Legen Sie fest, in welchen Zeitabständen Sie bloggen – Wöchentlich? Zweiwöchentlich? Monatlich? Behalten Sie dabei im Blick, was Sie leisten können, um den damit verbundenen Aufwand zu stemmen.
  • Redaktionsplan: Erarbeiten Sie diesen im Voraus – So erfinden Sie nicht bei jedem neuen Beitrag das Rad neu, sondern haben direkt Ihren Ansatzpunkt parat.
  • Verantwortlichkeiten: Legen Sie fest, wer was wann im wiederkehrenden Blog-Prozess steuert. So arbeiten Sie effizient und halten immer das Ruder in der Hand.
  • Reichweitenmaximierung: Überlegen Sie, in welchen Portalen und Kanälen (siehe Social Media in der Personaldienstleistung) Sie Ihre Beiträge publik machen. Für spezifische Beiträge kann Ihnen z.B. eine E-Mail-Aktion eine große Leserschaft bringen. Achtung: DSGVO im E-Mail-Marketing beachten!

Resümee: Must-have oder Hype?

Die Entscheidung liegt bei Ihnen: Passt der Blog in der Personaldienstleistung zu Ihren aktuellen Unternehmens- und Marketingzielen, d.h. möchten Sie Ihren Bekanntheitsgrad in einer bestimmten Zielgruppe steigern? Bejahen Sie diese Frage und gehen Ihre Blogplanung durchdacht und langfristig organisiert an, werden Sie Ihren Mehrwert daraus ziehen.

Unsere BS Partner erhalten von ihrer Leserschaft positive Resonanz. Auch die Zahlen sprechen für sich: Der meistgelesene Beitrag kommt auf über 1.800 Zugriffe – und trägt damit den Namen „BleckmannSchulze“ in die Welt.

Wie steht es nun um Sie und Ihren Blog?

 
Beratung, Marketing & Training

Für BS pendle ich in das für Düsseldorfer „verbotene“ Köln. Ich bin erste Anlaufstelle für Partnerinteressenten, betreue das Workshop-Angebot (Background: Psychologie) und das Thema Social Media in der BS-Gruppe (Digital Native). Privat bin ich Fan von Tanz, Kunst und Antiquitäten.

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